Radon Oberland
 
Radonmessung für ein gesundes Zuhause


Was ist Radon?

Radon ist ein radioaktives Edelgas, das durch den Zerfall von Uran als natürlichem Bestandteil von Gesteinen im Erdboden oder in Baumaterialien entsteht.

Radon ist farblos, geruchlos und geschmackslos und kann mit den menschlichen Sinnen nicht wahrgenommen werden.

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 Wie schädlich ist Radon?

Problematisch wird Radon durch die Anreicherung in Wohnräumen. Wenn Radon und seine radioaktiven Folgeprodukte über längere Zeit in erhöhtem Maße eingeatmet werden, steigt das Risiko einer Lungenkrebserkrankung.

„Radon gilt nach Rauchen als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs“

(WHO, Handbook on indoor Radon, 2009)

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Wie ist die geographische Verbreitung?

Das Auftreten von Radon im Boden unterliegt in Deutschland starken regionalen Schwankungen, abhängig von der lokalen Geologie und der Luftdurchlässigkeit des Erdbodens. Bis zum 31. Dezember 2020 werden die Länder Gebiete ausweisen, in denen eine beträchtliche Zahl an Gebäuden den Referenzwert überschreitet – sogenannte Radonvorsorgegebiete. Aber auch außerhalb dieser Gebiete können lokal erhöhte Radonvorkommen auftreten, die zu Überschreitungen des Referenzwerts in Gebäuden führen können.

Die Radonkarte Deutschlands zeigt eine Übersicht der Radonkonzentration in der Bodenluft. Hier ist ersichtlich, dass die Gebiete südlich und südöstlich von München, unter anderem die Landkreise Miesbach, Bad Tölz und Rosenheim, hohe Radonkonzentrationen in der Bodenluft aufweisen.

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Radon in der Bodenluft

(https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/boden.html, Nov. 2020)


Habe ich eine hohe Radon-Konzentration im Gebäude?

Eine verlässliche Aussage ist über die Durchführung von Messungen mit geeigneten Meßgeräten möglich.

Gemäß Strahlenschutzgesetz beträgt der Referenzwert für Radon in Aufenthaltsräumen und Arbeitsplätzen 300 Bequerel je Kubikmeter (Bq/m³).  Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die WHO (World Health Organisation) empfehlen einen Referenzwert von 100 Bq/m³.

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Was kann ich dagegen tun?


Abhängig von der gemessenen Radonkonzentration kann entschieden werden, ob Maßnahmen zur Reduktion umgesetzt werden müssen.

Die einfachste und kostengünstigste Maßnahme ist häufiges Lüften.

Wenn weitergehende Maßnahmen notwendig sind, ist eine genaue Analyse der baulichen Situation sowie die Bewertung der verschiedenen Sanierungsmöglichkeiten (z.B. Abdichtung bodenberührender Hausbereiche, Lüftungsanlagen, Absaugung der Bodenluft) aus Kosten-  und Nutzensicht durchzuführen.

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 Unser Service

Wir führen als TÜV zertifizierter Radon Messdienstleister fachgerechte Radonmessungen mit den passenden Messgeräten für Ihren spezifischen Anwendungsfall durch. Als Ergebnis erhalten Sie eine verständliche Dokumentation über die Radonbelastung Ihres Gebäudes verbunden mit der Information, ob die Durchführung von Reduktionsmaßnahmen notwendig ist oder nicht.

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